Freitag, Februar 29, 2008

 

Dicke Wintermäntel Vorrätig? Die Eiszeit Kommt!

Die Beweise mehren sich, dass die allseits gefürchtete globale Erwärmung ist nichts anderes als heiße Luft in hohlen Köpfen der Grünen und anderen Sozialisten. Die Theorie und die Daten lassen eher vermuten, dass wir uns neuer Eiszeit nähern. Ein Bericht des Umweltausschusses im US-Senat fasst die weltweiten News hier zusammen. Die Anzeichen sind vielfältig. Das Eis in der Antarktis und Arktis ist in den letzten Jahren merklich zugenommen. In den letzten Paar Jahren, erleben weite Regionen (USA, China, Irak) ungewöhnlich kalte Winter. Polarbären verhungern, weil die zu dicke Eisschicht ihnen die Nahrungssuche erschwert. Auf der theoretischen Front rückt der Einfluss der Sonnenaktivität auf das Erdklima immer mehr in die wissenschaftliche Diskussion, weil damit bessere Modelle bauen lassen, die für eine ganze von Phänomenen und Ungereimtheiten der orthodoxen CO2-basierten ein kohärenteres Erklärungsbild liefern.

Es bleibt nur zu hoffen, dass es bei dem Erdölpreis nicht zu kalt wird (jedoch kalt genug, so dass sich die Heißluft aus den hohlen Schädeln der grünen Fanatikern den Gesetzen der Thermodynamik folgend endlich verflüchtigt).

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Donnerstag, Februar 28, 2008

 

Das Ende der Geschichte und römischer Kapitalismus

Die Produktion von Gütern unter hohem Kapitaleinsatz gilt allgemein als Merkmal des Kapitalismus, der - versteht man den Begriff marxistisch - erst als Reaktion auf den Feudalismus entstanden ist. Der Kapitalismus soll dereinst vom Sozialismus abgelöst werden. Die marxistische und andere Theorien über das Zusammenfallen von Entwicklung und Fortschritt, also eine Bewegung hin zu ständig besseren Zuständen, finden leider immer noch viele Anhänger. Berühmt ist die These von der Demokratie als Endzustand, der unter anderem viele Neokonservative anhängen und die Demokratie deswegen mit Waffengewalt verbreiten. Auf ähnliche Weise haben Marxisten in der Oktoberrevolution voreilig das Ende des Kapitalismus eingeläutet. Grundlage solcher Vorstellungen von einem erreichbaren und zu erreichenden Endzustand ist der anti-christliche Glaube, das Paradies könne auf Erden errichtet werden. Das kann es nicht. Benjamin R. Tucker drückte es so aus:
"There are some troubles from which mankind can never escape."

Richtigerweise gibt es keinen linearen Fortschritt zu immer besseren Zuständen. Die Lebensumstände einer Generation spiegeln immer den überwiegenden Glauben der Mehrheit wider, wie Gesellschaft zu organisieren sei. Freiheit, einmal errungen, muss sich immer neu gegen ihre Gegner behaupten. Die Entwicklung lässt Fortschritte zu - aber auch Rückschritte. Derzeit, so kann man guten Gewissens sagen, ist die Freiheit auf dem Rückzug - mit weit ausgreifenden Schritten.

Vor diesem Hintergrund finde ich es besonders schön, wenn ich Beispiele finde, die eine hochstehende vergangene Zivilisation belegen. In diesem Fall ist es die Mühle von Barbegal. Noch im vierten Jahrhundert haben die Römer an diesem Ort in Südfrankreich in einer Mühlenfabrik Getreide produziert. Dazu haben sie in zwei Reihen jeweils acht Mühlen an einem Hang hintereinander gebaut und mit Wasserkraft betrieben. Das Wasser floss von einem Mühlrad auf das nächste. Die Schätzungen reichen von einer Leistung von 2 t bis 4,5 t gemahlenem Getreide pro Tag. Die Historiker sagen, dass im vierten Jahrhundert ein Mangel an Arbeitskräften bestand, so dass die Versorgung der Bevölkerung nur durch den erhöhten Kapitaleinsatz gewährleistet werden konnte.

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Sonntag, Februar 24, 2008

 

Der deutsche Nationalsozialismus war Ursache für die Entstehung des Schweizer Bankgeheimnisses

Gerade die selbsternannten und selbstverkannten Linken, denen so daran gelegen ist, steuerparadiesische Schurkenstaaten von der Landkarte zu fegen, sollen an die historische Entstehung des Schweizer Bankgeheimnisses erinnert werden. Die deutschen Nationalsozialisten hatten unmittelbar nach ihrer Übernahme des Regierungsapparats begonnen, die Wirtschaftsordnung im nationalsozialistischen Sinne umzugestalten und protektionistische Gesetze zum Schutz der deutschen Wirtschaft zu erlassen, die von Gesetzen und Verordnungen gegen die Kapitalausfuhr flankiert worden sind (vgl. etwa Gesetz über Errichtung von Zwangskartellen vom 15. Juli 1933, Gesetz zum Schutze der deutschen Warenausfuhr vom 22. September 1933 (RGBl. I. S. 667), Gesetz über Maßnahmen zur Förderung des Außenhandels vom 18. Oktober 1933 (RGBl. I. S. 743), Gesetz zur Vorbereitung des organischen Aufbaues der deutschen Wirtschaft vom 13. März 1934 (RGBl. I. S. 185), Gesetz über den vorläufigen Aufbau des deutschen Handwerks vom 5. November 1933 (RGBl. I. S. 1015), Verordnung über den organischen Aufbau des Verkehrs vom 25. September 1935 (RGBl. I. S. 1169), Gesetz über wirtschaftliche Maßnahmen vom 3. Juli 1934 (RGBl. I. S. 565), Verordnung über den Warenverkehr vom 4. September 1934 (RGBl. I. S. 816)). Die einsetzende Kapitalflucht wurde bekämpft, indem man die Gestapo zur Aufklärung in dem wichtigsten Fluchtland, der Schweiz, einsetzte. Dies war kein besonderer Bruch mit der Weimarer Republik, denn bereits vor 1933 wurden deutsche Agenten mit diesem Auftrag aus der Schweiz ausgewiesen. Da sich die Schweizer Behörden ausserstande sahen, die eigenen Bankkunden vor der Ausspähung durch Geheimdienste zu schützen, erließ man ein Gesetz, das Nummernkonten erlaubte. Das "Bundesgesetz über die Banken und Sparkassen" in dem das Bankgeheimnis verankert ist, trat 1934 in Kraft. Damals wollte die Schweiz nach außen signalisieren, dass auch in Zukunft mit Verschwiegenheit gerechnet werden könne. Effektiv wurden damit Schweizer Bankkunden geschützt, die ihr Vermögen vor den Nationalsozialisten in Sicherheit brachten und die bei Entdeckung der Todesstrafe entgegensahen.

(vgl. dazu Wiki, Sammlung nationalsozialistischer Gesetze, Swiss bank secrecy tightened due to Nazi spies)

(via Brussels Journal)

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Samstag, Februar 23, 2008

 

Schmutzige Mikrobenstaaten

Hier ist sie, die ursprüngliche Liste der schmutzigen Parasitenstaaten, die von der OECD als unkooperative Steuerparadiese (pdf, S. 17) bezeichnet werden:

1. Andorra
2. Anguilla – Overseas Territory of the United Kingdom
3. Antigua and Barbuda
4. Aruba – Kingdom of the Netherlandsa
5. Commonwealth of the Bahamas
6. Bahrain
7. Barbados
8. Belize
9. British Virgin Islands – Overseas
10. Territory of the United Kingdom
11. Cook Islands – New Zealand
12. The Commonwealth of Dominica
13. Gibraltar – Overseas Territory of the United Kingdom
14. Grenada
15. Guernsey/Sark/Alderney – Dependency of the British Crown
16. Isle of Man – Dependency of the British Crown
17. Jersey – Dependency of the British Crown
18. Liberia
19. The Principality of Liechtenstein
20. The Republic of the Maldives
21. The Republic of the Marshall Islands
22. The Principality of Monaco
23. Montserrat – Overseas Territory of the United Kingdom
24. The Republic of Nauru
25. Netherlands Antilles – Kingdom of the Netherlands
26. Niue – New Zealand
27. Panama
28. Samoa
29. The Republic of the Seychelles
30. St Lucia
31. The Federation of St. Christopher & Nevis
32. St. Vincent and the Grenadines
33. Tonga
34. Turks & Caicos – Overseas Territory of the United Kingdom
35. US Virgin Islands – External Territory of the United States
36. The Republic of Vanuatu

Durch gemeinsame Anstrengungen der Joint Task Force von TAXCOM, konnte die Anzahl der Schurkenstaaten auf drei, Monaco, Liechtenstein und Andorra, reduziert werden. Hier die historische Darstellung des Frontverlaufs.

(Mit Verbeugung vor der Berichterstattung Michael Kastners über den Frontabschnitt deutschnational)

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Donnerstag, Februar 21, 2008

 

Die Sprache der Regime

Vielleicht lernen einige es ja auf diese Weise:

Ahmadinejad über Israel (via MSH):
Die Weltmächte haben eine schwarze und schmutzige Mikrobe, nämlich das zionistische Regime, geschaffen und es wie ein wildes Tier auf die Nationen der Region losgelassen“, sagte Ahmadinjead bei einer vom staatlichen Fernsehen übertragenen Rede in der südiranischen Staat Bandar, wie die israelische Online-Zeitung „Ynet“ berichtete.
Markus Söder, Europaminister der Bayerischen Staatsregierung:
"Ich wundere mich über das Wort 'Steueroase Liechtenstein'. Eigentlich ist es ja eine Art 'Pirateninsel', um es einmal so zu sagen. Dass so bewusst mitten in Europa ein Platz geschaffen wird, wo erkennbar eine Möglichkeit besteht, quasi mit allen illegalen Methoden ranzugehen."
Steuerfahnder Kilmer:
"Wir haben mit diesem parasitären Zwergsstaat so viele Probleme. Das liegt unter anderem daran, dass es auch in Europa bisher keine einheitliche politische Willensbildung gibt, die hier mal etwas Druck aufbaut. Man kann auch wirtschaftlichen Druck aufbauen."
Luc im Kommentar zu seinem eigenen Blog:
Lichtenstein, Monaco oder Luxenburg hätten ohne dieses parasitäre Geschäft genau die Bedeutung die ihnen eigentlich zukommt. Es wären die Enklaven von Bauern und Fischern.
Vielleicht sollte man mit parasitären Staaten wie Liechtenstein so verfahren, wie Ahmadinejad ausweislich der in den Nachrichten verbreiteten Übersetzung seiner berühmten Rede für Israel vorschlägt?

(Dank auch an FMR)

EDIT: Ich vergaß einen wichtigen zum Thema passenden Aspekt zu erwähnen. Gewählte Vertreter der USA bezeichnen andereLänder gern als Schurkenstaaten.

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Dienstag, Februar 19, 2008

 

Strafanzeige gegen die Bundesregierung

Die Inquisition, Unschuldsvermutung und Herr Zumwinkel sind Gegenstand von Schirachs Einspruch. Schirach hat Strafanzeige gegen die Bundesregierung gestellt. Ob's bloß für ein paar Mandate reichen soll, oder ob es sich um mehr als Publicity handelt, wird man sehen müssen.

 

George Reismans Unterrichtsstunde in Sachen Umweltschutz

In einem bemerkenswerten Beitrag, A Word to Environmentalists, George Reisman rechnet mit den sogenannten "free-market environmentalists", und Grünen im Allgemeinen, ab. Seine extrem scharfe Analyse macht deutlich, dass die Koordination des freien Marktes objektiv die einzig verfügbare Alternative ist, um mit den Problemen fertig zu werden, die mit dem Klimawandel (natürlich oder anthropologisch bedingt) einhergehen.

Reisman's Kernaussagen lassen sich so zusammen fassen:

1) Klimawandel, unabhängig dessen Ursache, soll als Ergebnis der höheren Gewalt verstanden werden.

2) Klimawandel hat es immer gegeben und wird es immer geben, mit oder ohne menschliche Beihilfe. Die fundamentale Frage ist, wie begegnet man die Folgen eines unter Umständen signifikanten Klimawandels? Reisman's überzeugende Antwort: nur mit einer starken und immer stärker werdenden industriellen Basis, die absolut auf einen hohen und wachsenden Energiekonsum angewiesen ist.

3) Einzig der freie Markt mit seinem Preismechanismus ist in der Lage, die wirtschaftlichen Aktivitäten von Millionen Menschen so zu koordinieren, dass alle Hindernisse und Probleme, die uns das Leben und Wirklichkeit (inkl. Klimawandel) bereiten, erfolgreich und schnell begegnet werden.

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Samstag, Februar 16, 2008

 

Steuerfahndung als Aufgabe des BND

Worüber wir noch viel mehr hören werden, aber erst, wenn die öffentliche Meinung den Argumenten der Juristen weichen muss:
Auszug aus dem Gesetz über den Bundesnachrichtendienst:
§ 2 (1) über Befugnisse
Der Bundesnachrichtendienst darf die erforderlichen Informationen einschließlich personenbezogener Daten erheben, verarbeiten und nutzen, soweit nicht die anzuwendenden Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes oder besondere Regelungen in diesem Gesetz entgegenstehen,

1. zum Schutz seiner Mitarbeiter, Einrichtungen, Gegenstände und Quellen gegen sicherheitsgefährdende oder geheimdienstliche Tätigkeiten,
2. für die Sicherheitsüberprüfung von Personen, die für ihn tätig sind oder tätig werden sollen,
3. für die Überprüfung der für die Aufgabenerfüllung notwendigen Nachrichtenzugänge und
4. über Vorgänge im Ausland, die von außen- und sicherheitspolitischer Bedeutung für die Bundesrepublik Deutschland sind, wenn sie nur auf diese Weise zu erlangen sind und für ihre Erhebung keine andere Behörde zuständig ist.

§ 9 (1) über Übermittlung von Informationen durch den Bundesnachrichtendienst
Der Bundesnachrichtendienst darf Informationen einschließlich personenbezogener Daten an inländische öffentliche Stellen übermitteln, wenn dies zur Erfüllung seiner Aufgaben erforderlich ist oder wenn der Empfänger die Daten für Zwecke der öffentlichen Sicherheit benötigt. Der Empfänger darf die übermittelten Daten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist, nur zu dem Zweck verwenden, zu dem sie ihm übermittelt wurden.


SPON:
Rund fünf Millionen Euro hat der Bundesnachrichtendienst nach SPIEGEL-Informationen für Daten über Steuersünder in Liechtenstein gezahlt. Bundesfinanzminister Steinbrück war persönlich in die Transaktion eingeweiht.

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Samstag, Februar 02, 2008

 

Goldbergs "Liberal Fascism"

Jonah Goldberg hat ein Buch über die Wurzeln der amerikanischen Sozialdemokratie im Faschismus verfasst. Faschismus in seinem Sinne meint - wie es sich richtig gehört und in Abweichung zur stalinistischen Sprachregelung (Kuehnelt-Leddihn; vgl. auch Radnitzky, S. 5 f. des pdf)- die Doktrin Mussolinis. Diese Art von ansatzweise revisionistischer Geschichte wird zunehmend populärer. Götz Aly und Schivelbusch haben bereits dazu beigetragen. Ich habe Goldbergs Buch selbst nicht gelesen, verweise aber gern auf drei Rezensionen (Gordon, Gottfried, Bramwell), die auf eine gewisse Vorsicht hinsichtlich der Gelehrtheit des neokonservativen Goldberg schließen lassen.

Liberal Fascism: The Secret History of the American Left from Mussolini to the Politics of Meaning

Hier geht es zum offiziellen Blog des Buchs von Goldbergs.


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