Donnerstag, Dezember 09, 2004
Berufsstaendische Monopole
LewRockwell.com hat einen interessanten Artikel dazu, wie sich ein staendisches Monopol auf die Leistung der Anbieter auswirkt. Wie bei jedem Monopol ist klar, dass man eine geringere Leistung fuer mehr Geld bekommt.
Spannend ist jedoch die Anwendung auf den speziellen Fall, naemlich Rechtsanwaelte aus Virginia. Aus persoenlicher Betroffenheit waere ein staatliches Lizenziat fuer mich nur von Vorteil. Aus radikalliberaler Sicht jedoch muss die prinzipientreue siegen. Das insbesondere vor dem Himntergrund, dass es hier um Eingriffe in Freiheitsrechte geht, die besonders rohe Qualitaet aufweisen. Staatlich sanktioniert besteht das Rechtsanwaltsmonopol, das sich durch seine niedrige Qualitaet rueckauswirkt auf ein weiteres staatliches Monopol, naemlich das der Strafverfolgung. Im Ergebnis hat man schlechte Anwaelte, die verfehlte Gesetze vor staatlichen Gerichten durchsetzen. Wer am Ende runterfaellt, liegt auf der Hand. Es sind diejenigen, die das schwaechste Glied bilden. Der nicht wohlhabende Bueger, der sich keinen besseren Anwalt leisten kann--und fuer diese Leistung auch noch ueberhoehte Preise zahlen muss. So bekommt das Wort Rechtsstaat eine ganz andere Bedeutung.
Das Beispiel zeigt, wie wichtig Wettbewerb auch im Justizwesen ist. Als Lektuere zu diesem bereich ist Randy Barnetts Structure of Liberty zu empfehlen, das in seinem Schlusskapitel eine moegliche dezentrale Rechtsordnung darstellt. Wer nicht bei amazon.com bestellen moechte, dem sei David D. Friedmans rudimentaeres Raederwerk der Freiheit empfohlen.
Spannend ist jedoch die Anwendung auf den speziellen Fall, naemlich Rechtsanwaelte aus Virginia. Aus persoenlicher Betroffenheit waere ein staatliches Lizenziat fuer mich nur von Vorteil. Aus radikalliberaler Sicht jedoch muss die prinzipientreue siegen. Das insbesondere vor dem Himntergrund, dass es hier um Eingriffe in Freiheitsrechte geht, die besonders rohe Qualitaet aufweisen. Staatlich sanktioniert besteht das Rechtsanwaltsmonopol, das sich durch seine niedrige Qualitaet rueckauswirkt auf ein weiteres staatliches Monopol, naemlich das der Strafverfolgung. Im Ergebnis hat man schlechte Anwaelte, die verfehlte Gesetze vor staatlichen Gerichten durchsetzen. Wer am Ende runterfaellt, liegt auf der Hand. Es sind diejenigen, die das schwaechste Glied bilden. Der nicht wohlhabende Bueger, der sich keinen besseren Anwalt leisten kann--und fuer diese Leistung auch noch ueberhoehte Preise zahlen muss. So bekommt das Wort Rechtsstaat eine ganz andere Bedeutung.
Das Beispiel zeigt, wie wichtig Wettbewerb auch im Justizwesen ist. Als Lektuere zu diesem bereich ist Randy Barnetts Structure of Liberty zu empfehlen, das in seinem Schlusskapitel eine moegliche dezentrale Rechtsordnung darstellt. Wer nicht bei amazon.com bestellen moechte, dem sei David D. Friedmans rudimentaeres Raederwerk der Freiheit empfohlen.

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